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„Songs made visual“ live im zweiten Stock

Art meets Pop: Live gespielte Videoclips? Videokunst mit elfenhaften Gesang? So oder so ähnlich zeigte das dänische Popduo Line Bøgh und Christian Gundtoft am 19. Oktober 2018, dass es möglich ist, Musik und bildende Kunst multimedial zu verbinden. Eine neue Art des Storytelling mit poetisch verträumten Texten und atmosphärischen Soundlandschaften, umrahmt wird die hellblonde Musikerin von Zeichnungen und Animationen des dänischen Künstlers, dessen Werk sich zwischen Wahnsinn und Chaos, Traum und Fantasy bewegt.

Für künftige exklusive Klubkonzerte haben Line Bøgh und Christian Gundtoft gezeigt, dass es möglich ist, den großen Kommunikationsraum im zweiten Stock des Poly-Hauses, neben Seminaren und Diskussionsrunden auch für so etwas zu nutzen. Kompliment ans Polyester für die stimmungsvolle Verwandlung dieses Raumes, der zudem auch noch einen wunderbaren Klang bietet!

In diesem (Handy)-Video seht Ihr zunächst den liebevoll gemachten Commercial-Spot von Line und Christian und dann einen Song, den wir freundlicherweise zeigen dürfen:

Nun ist das Poly-Bild komplett

Mit der Anbringung der Sponsorentafel ist das Wandgemälde am Poly-Haus nun komplett. Harald Lesch in Vertretung der Volks- und Raiffeisenbanken, die Anwälte der benachbarten Kanzlei Dr. Niewerth und Kollegen und Hero Janssen von „Trendwende“ zeigten sich hocherfreut angesichts des fertigen Wandbildes, das nun die Seitenwand des Poly-Hauses ziert.

Unser ca. 40 m² großes Wandgemälde erzählt vom Innenleben der Genossenschaft: Mehr als 100 Menschen hatten sich an der Poly-Malaktion beteiligt. Nach dem Prinzip „Malen nach Zahlen“ haben sie den Entwurf des Oldenburger Illustrators Carsten Fuhrmann gemeinschaftlich farbig ausgemalt. Für das Motiv hatte der Künstler zahlreiche Ideen der Poly-Genoss*innen einfließen lassen und so ist eine grafisch-gestaltete Collage entstanden, die die Vielfalt der Menschen und Aktionen im Poly-Haus ausdrückt.

Mehr in der Pressemitteilung.

Anpacker wieder aktiv

Im Polyester regnet es rein, weil das Flachdach an manchen Stellen nicht mehr dicht ist. „Lehm, Stein und Kelle“ sind beautragt, die beschädigten Stellen mit neuer Dachpappe zu versehen.

Um die Kosten zu reduzieren, waren erstmals nach längerer Sanierungspause die Anpacker gefragt. Denn bevor neue Dachpappe aufgebracht werden kann, musste das Dach vom Moos befreit werden.

Michael, Frauke und Andrea haben es in die Hand genommen. Sie rückten am Sonntag um 9:00 Uhr mit Schaufeln und Besen an und haben für die ganze Aktion 3 1/2 Stunden gebraucht, das anschließende Kaffeetrinken nicht mitgerechnet!
Danke im Namen aller Genoss*innen an Euch!

Das Poly-Haus lebt!

Im August 2013 stand der Fortbestand des Polyesters und des gesamten Hauses auf der Kippe – finanziell und baulich war die Lage mehr als brenzlig. In dem Moment hat sich eine Bewegung formiert, um eine Genossenschaft zu gründen, die das Haus kauft, saniert und somit erhält. Neben der Rettung des Hauses und der Räume für seine festen Mieter ist hier etwas Einzigartiges entstanden. Der Kommunikationsraum ist ein offener Ort in Oldenburg, an dem Neues entstehen kann. Polygenos ist wirtschaftlich unabhängig und ist komplett ehrenamtlich organisiert. (Fast) alle Gegenstände in diesem Haus wurden uns geschenkt. Die optische Gestaltung der Räume wurde durch ehrenamtliches Engagement geleistet. Es ist eine Art „Gemeingut“ entstanden, dass sich viele teilen. Dadurch bietet dieser Ort Freiheit für Kreativität ohne Schere im Kopf – aber auch die Verpflichtung für alle Menschen im Haus, schonend und sorgsam mit allem umzugehen.

Diese Wand soll eine Mitmach-Ausstellung für alle Nutzer*innen des Poly-Hauses sein. Den Anfang machen einige Fundstücke aus der Poly-Geschichte. Wäre es nicht schön, wenn die unterschiedlichen Menschen den Faden weiterspinnen, etwas von sich aufhängen und somit die Vielfalt sichtbar machen? Wer sind wir? Was machen wir? Was ist für uns das Poly-Haus? Texte, Bilder, Requisiten – nehmt euch eine Klammer und seid dabei!

Polygenos-Jahresendfeier im Polyester

Reichlich Plätzchen und Spitzen-Glühwein – zum Jahresendfest mangelte es an nichts. Obwohl ins Polyester deutlich mehr Genoss*innen gepasst hätten. Trotzdem war es ein wunderbarer Jahresabschluss. Gesprächsstoff gab es genügend: Vor allem die Situation der bau_werk-Halle und natürlich auch die geplante Seitenwand-Gestaltung durch Malaktion war Thema!

Carsten Fuhrmann hat seinen Entwurf vorgestellt, der, so lässt es sich zusammenfassen, gut ankam! Eine polygen-freundlich-konstruktive Diskussion gab es um die Farbgebung: zur Wahl standen gold und rot. Es wurde abgestimmt und die Mehrheit entschied sich für rot. Die Motive, die Carsten in Anlehnung an die abgestimmten Entwürfe von der Generalversammlung entwickelt hatte, fanden ebenfalls viel Zuspruch – auch wenn einzelne davon noch etwas abgeändert werden…
Und der Gesamteindruck? Auch der wurde abgestimmt und dafür gab es großen Beifall!

Bevor die Malaktion startet, werden wir erneut zusammenkommen und noch einmal alles gemeinsam durchgehen. Natürlich muss zuvor die Wand vorbereitet, gereinigt und grundiert werden. Super: Michael wird dafür wieder die Anpacker zusammentrommeln! Klasse Michael, dass Du das in die Hand nimmst!
Der Vorstand wird den Entwurf nun den Sponsoren vorstellen und ist zuversichtlich, dass mit ihm, keiner von seiner Finanzierungszusage abspringt.

Wie sieht denn nun der Entwurf aus: Das kann an dieser Stelle leider nicht vorgestellt werden – denn schließlich soll das Gemälde eine Überraschung für die Oldenburger*innen werden! Neugierige müssten direkt Kontakt aufnehmen – mal mittwochs (ab Januar) bei den Öffis oder beim Vorstand vorbeischauen!

Gute Orte entdecken im im Bahnhofs4tel

Am Samstag, dem 25.11.2017, gab es im Rahmen der „Gute Orte – Alternative O-Phase“ wieder unsere jährliche Stadtführung der besonderen Art. Wir starteten bei uns im Poly-Haus. Ab 16 Uhr konnten wir bei der Schnittstelle T-Shirts und Taschen bedrucken lassen. Um 17 Uhr begrüßte Nick dann die Interessierten offiziell, die dieses Mal nicht nur Studenten und Neu-Oldenburger sondern auch ältere Jahrgänge mit Mitmach-Drang waren. Vom Poly-Haus ging es weiter ins Bahnhofsviertel zum Cine k. Nach einem ausführlichen Blick in das gemütliche Kino und interessanten Informationen gingen wir rüber in das kreativ:LABOR, eine Initiative der Kulturetage, wo uns Susan Mertineit empfing. Sie zeigte uns die mietbaren Räume und Arbeitsplätze und berichtete von den Mietern, wie Slow Food oder Kids2Code und anderen Vereinen, die sich in kreativer Art und Weise für neue Lebens- und Arbeitsmodelle einsetzen. Zum Schluss gab es noch eine kulinarische Überraschung, so dass wir danach gestärkt den Oldenburger Lokalsender Oeins besuchten.

Den Abschluss unseres Spaziergangs bildete das Hackspace, wo der Verein Kreativität trifft Technik seinen Sitz hat. Im ersten Stock des Postgebäudes befinden sich auf 600qm ein Konferenzraum zum Arbeiten und für Vorträge, eine Lounge, eine Holz- & Metallwerkstatt, eine Elektronikwerkstatt, eine Küche und weitere Räume. Personen, welche sich über Technik und damit verbundene Themen austauschen und gemeinsam „hacken“ bieten die Räumlichkeiten so die nötige Infrastruktur. Uns begeisterte außerdem das spacig-kreative Ambiente! Wir bestaunten nicht nur die filigranen Holzarbeiten und die Objekte aus Maisstärke, die im 3D Drucker entstanden, oder eine digitale Uhr, die auch wichtige Maileingänge anzeigte, sondern konnten auch den Laser beim Ausbrennen von vorher am PC entworfenen Schriftzügen beobachten. Das machte Lust aufs Selbermachen! Nach den vielen spannenden Informationen und Eindrücken saßen wir noch bei Bier oder anderen Getränken in der Küche und ließen den Abend ausklingen. Wer dann noch nicht genug hatte, ging einen Stock höher ins Computer-Museum, das seinen achten Geburtstag feierte.

NachDenkstatt – Markt der Möglichkeiten 2017

Unter dem Motto „Denken. Handeln. Wandeln.“ haben sich in diesem Jahr wieder zahlreiche Studierende, Oldenbürger*innen und Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis ein Wochenende lang zur „NachDenkstatt“ versammelt. Interessierte aus dem gesamten Bundesgebiet haben verschiedene nachhaltigkeitsrelevante Themen bearbeitet.

Den Abschluss der Konferenz bildete am 19. November 2017 ein Markt der Möglichkeiten auf dem wieder auch unsere Poly-Genoss*innen vertreten waren. Es bestand genügend Gelegenheit sich auch mit den verschiedenen anderen Initiativen auszutauschen und darüber hinaus konnten wir diesmal mit einem konkreten Angebot punkten: Wenn ihr Räume braucht um Euch zu treffen, wendet Euch an uns! Tatsächlich zeigten einige Interesse an der Möglichkeit unseren Kommunikationsraum zu nutzen.
Zudem haben wir mit unserem Stand auch die verschiedenen Veranstaltungen unserer Mieter*innen beworben. Danke noch mal an alle, dass ihr so kurzfristig noch genügend Flyer besorgt habt!

PolyAktiv im Oktober: Lachyoga

Was ist Lachyoga? Was ist ein Lachclub? Was bewirkt Lachyoga? Petra betreibt schon einige Monate den Lachclub Oldenburg bei uns im Haus. Zum PolyAktiv im Oktober hat sie eine Probestunde angeboten und uns zudem mit vielen Hintergrundinformationen gefüttert. Vielen Dank!