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Poly-(on)-Tour nach Hannover!

Letztes Jahr im Oktober besuchten wir die fux-Genossenschaft in Hamburg Atona. Auch dieses Jahr gibt es eine Poly-Tour zu einem spannenden Projekt! Am 10. November fahren wir zum PLATZprojekt nach Hannover. Um 12 Uhr erwartet uns Doro zu einer ca. einstündigen Führung über das Gelände.

PLATZprojekt HannoverWarum wir uns für dieses Ziel entschieden haben? Ganz einfach – das PLATZprojekt, das im Rahmen des Forschungsfeldes „Jugend.Stadt.Labor“ vom Bundesministerium für Experimentellen Wohnugs- und Städtebau (ExWoSt) gefördert wird, ist vor allem ein Forschungsvorhaben im Bereich „Experimentelle Stadtentwicklung“. In ganz Deutschland gibt es bereits mehrere Jugend.Stadt.Labore, die als selbstorganisierte Möglichkeitsräume zu einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung beitragen.

Das Ziel des PLATZprojektes ist es, einen Raum für Projekte und Ideen zur Verfügung zu stellen, „(…) die unter normalen Bedingungen nicht in der Stadt umsetzbar wären – und somit den Bedarf für solche Flächen aufzuzeigen. Außerdem wird versucht, den Weg von der Idee zur Realisierung so unkompliziert, unbürokratisch und einfach wie möglich zu gestalten um Hindernisse, die einer Realisierung in der Welt außerhalb des PLATZES im Weg stehen, so gut wie möglich abzubauen“.

Von den Initiatoren als Experiment gesehen, dient „der PLATZ“ als Beteiligungsfeld und -möglichkeit für junge Menschen, die in einem selbstorganisierten Raum über ihre Stadt diskutieren und sie vor allem aktiv mitgestalten möchten. Es ist daher eher ein erster Entwurf, der mit zunehmender Dauer des Projektes angepasst und je nach Lage verändert werden wird.
Ursprünglich wurde das Projekt 2013 von Vereinsmitgliedern des 2er Skateboarding e.V. erarbeitet und erfuhr seit dem offiziellen Start 2014 eine stetige Erweiterung. Mittlerweile hat das Projekt nicht mehr viel mit Skatebaording zu tun, allerdings ist der „Do It Yourself“-Ansatz stilprägend geblieben.

Braucht Oldenburg auch sowas wie ein Platzprojekt? Wie organisiert man sowas wie ein Platzprojekt gemeinschaftlich und wie sieht die Zukunft aus? Gibt es etwas wie ein Manifest für offene Räume, das solchen Projekten als Leitfaden und bestes Beispiel für Stadtentwicklung dient? Bzw. wie müsste das aussehen?
Dies sind alles Fragen, die wir uns und den Initiatoren des PLATZprojektes am Samstag stellen können. Antworten bekommen wir vielleicht auf unserem Ausflug!

Wir fahren mit dem Zug und treffen uns um 8:15 Uhr am Hauptbahnhof (Süd), um gemeinsam Niedersachsentickets zu kaufen. Geplante Rückkehr am späten Nachmittag.


Beginn: 10. November 2018, 8:15 Uhr
Ende: 10. November 2018, 18:00 Uhr

Hauptbahnhof
Bahnhofsplatz
26122 Oldenburg